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05.01.19

Ziele richtig setzen und erreichen - So schaffst Du es

Bis vor einer Woche war die meist gestellte Frage mit Sicherheit: "Und, was sich deine Vorsätze fürs neue Jahr?". Mittlerweile ist 2019 schon fast wieder eine Woche alt und ich habe mir -wie bereits beim letzten Jahreswechsel auch schon - erneut ein paar Gedanken zum Thema "Vorsätze" gemacht. Schlussendlich bin ich wieder beim gleichen Ergebnis angekommen, ich bin kein Fan von den klassischen Vorsätzen und mag dieses Wort ehrlich gesagt gar nicht erst hören.
Viel lieber setze ich mir unterschiedliche Ziele, die mal auf das neue Jahr fallen und mal auch einfach unter dem Jahr entstehen. Das kommt daher, dass es für mich (und wahrscheinlich für die meisten anderen auch) unterschiedliche Arten von Zielen gibt. Über die Jahre habe ich auch einen guten Weg gefunden, wie man ohne Frust und Aufgeben so ziemlich alle seine Ziele erreichen kann. Dies Erfahrungen möchte ich heute in meinem Beitrag weitergeben um anderen dabei zu helfen, die Motivation wiederzufinden und ein Rezept dafür, wie man sich erfolgreich Ziele setzt, welche man schlussendlich auch erreichen kann.

Zuerst einmal gilt es zu klären, welche Arten von Ziele es gibt. Ich selbst definiere hier 3 unterschiedliche Stufen. Dabei kommt es vor allem auf die Länge des Weges und die Größe des zu erreichenden Zieles an. So wird es beispielsweise länger dauern eine gewisse Ausbildung zu absolvieren als die Wohnung neu zu dekorieren. Also gibt es somit kurz-, mittel- und langfristige Ziele, die man sich unterschiedlich setzen sollte.


Ziele erfolgreich setzen und erreichen
nach vorne blicken, Ziele setzen

1. Kurzfristige Ziele


Das sind jene Ziele, die man sich zum Beispiel wöchentlich stecken kann. So kann es sein, dass man sich schon lange gedacht hat, dass der Wohnung eben eine neue Deko nicht schaden würde. Also kann man sich für die kommende Woche einplanen, dass an einem freien Nachmittag ein Dekogeschäft besucht wird und neue passende Accessoires für die Regale gekauft werden. Kurz gesagt: Es handelt sich um ein kleines Ziel. Es bedarf nicht viel Vorbereitungszeit und man kann es mit wenigen Mitteln und keinem großen Aufwand schnell einmal erreichen.


2. Mittelfristige Ziele


Um es in Zeit zu sagen: Dies sind Ziele die man über ein paar Monate oder auch innerhalb eines Jahres gut erreichen kann. Man kann hier zum Beispiel ein gewisses Wunschgewicht, welches man von nun bis Sommer erreichen möchte, dazuzählen.  Manche könnten nun sagen, dass dies auch ein langfristiges Ziel sein kann. Klar, man nimmt nicht für einen Sommer alleine ab oder ändert seine Ernährung nur wegen einer Diät. Diese Dinge sollen für länger bleiben aber das Ziel selbst lässt sich auch schon nach einigen Monaten erreichen. Möchten man zum Beispiel ab nun gesünder essen, wird es sicher nicht Jahre dauern bis sich der Körper daran gewöhnt hat. Es wird nach ein paar Wochen bereits Gewohnheit und dann zu einer neuen Lebenseinstellung. An dem Punkt, an dem es Gewohnheit ist und nicht mehr schwer fällt, hat man sein Ziel erreicht.


3. Langfristige Ziele


Hier kommen all jene Ziele, an denen wohl die meisten Personen immer wieder scheitern könnten. Es sind Dinge, welche einen größeren Aufwand bringen und die sich gerne einmal über einige Jahre ziehen können. Hier reden wir von beispielsweise eben einer neuen Ausbildung oder auch dem Ziel, dass man über einen gewissen Zeitraum auf etwas größeres (Auto, Eigenheim, Fernreise...) sparen möchte. Warum scheitern wir hier am häufigsten? Klar, die Ziele sind nicht unbedingt sofort greifbar, sie fordern uns oft heraus und man hat eher das Gefühl es ist kein Ende in Sicht.


realistische Ziele setzen
Ziele auf verschiedenen Ebenen


Grundsätzlich gelten aber für alle 3 Stufen immer die gleichen Dinge, um sie ohne Frust und mit viel Motivation erfolgreich erreichen zu können.

1. Das Ziel muss realistisch sein.


Halten wir also an gewissen der oben genannten Beispiele fest. Habe ich bisher kein bisschen Deko in meiner Wohnung, ist es eher unrealistisch, dass es nach einem Besuch im Geschäft gleich aussieht wie in einer Werbung. Man kann sich also vornehmen zuerst einmal das Wohnzimmer zu dekorieren. So wird es einem  nicht zu viel und man hat schnell einmal ein Erfolgserlebnis. Möchte ich bis zum Sommer abnehmen, muss ich daran denken wie viele Kilos realistisch sind. Setze ich mir eine fast unmögliche Anzahl, werde ich schnell ernüchtert, da ich schon nach wenigen Wochen merke, wie mein Ziel in immer weitere Ferne rückt. Was passiert?- Ich verliere jegliche Motivation. Im Kopf legt sich der Schalter auf "Das schaffe ich eh nie mehr" und somit wird man schnell scheitern. Bei den langfristigen Zielen wird es da noch einmal eine Stufe schwieriger. Oft neigt man gerade hier dazu, sich Unmögliches zuzumuten. Immerhin hat man das Gefühl, mehr als genug Zeit zu haben. Natürlich hat man hier oft Jahre Zeit, aber ich kann mir hier zum Beispiel nicht denken, dass mein Studium neben Job oder ähnlichem in weniger als Mindeststudienzeit machbar ist. Klar sind das dann immer noch 2.5 Jahre aber es gibt Gründe, warum gewisse Dinge mit "Mindestzeit" beschrieben sind. Dies ist das Ideal und nicht die Norm. So ist es besser zu sagen: "Das schaffe ich in 4-5 Jahren (3 Jahre sind zumeist Mindestzeit bei Studien und auch Ausbildungen) ." und dann hat man dafür mehr Erfolgserlebnis, wenn man es doch schneller schafft. Gerade bei langfristigen Dingen passiert es eben auch leichter, dass ungeplante Dinge dazwischen kommen. Also lieber realistischer und großzügiger denken, dann verliert man auch nicht die Motivation!

 

2. Leidenschaft ist das A und O


Wie bei allem im Leben, zählt auch beim erreichen von Zielen die Leidenschaft und Liebe zu Etwas. Nur um andere glücklich zu machen, das wird auch beim erfolgreichen erreichen von Zielen nicht machbar sein. Was man nur für andere und ohne Leidenschaft dahinter tut, ist von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Ich kann euch da ein ganz einfaches Beispiel nennen: Ich hatte mal einen Nebenjob, den ich Personen aus meiner Familie zuliebe angenommen habe. Es war kein schlechter Job aber schon am Anfang war ich mit immer einem Hintergedanken arbeiten: "Das machst du eh nicht lange." Somit fiel es mir schwer, mich auf die Arbeit zu konzentrieren, ich nahm das meiste davon nicht ernst und schon nach kurzer Zeit habe ich aufgegeben. Im Nachhinein wäre es hier besser gewesen, ehrlich zu mir selbst zu sein und die Wahrheit zu sagen. Jemand anderes hätte sich da sicher über den Job gefreut, ich hätte gleich etwas getan bei dem ich Spaß gehabt hätte und es hätte keine ungläubigen Gesichter gegeben, weil ich nach so kurzer Zeit schon wieder gekündigt habe und keiner wusste (zuerst) wieso. Vor allem bei Zielen, die man sich eventuell auch als Paar setzt, ist das oft der Knackpunkt. Einer macht nur mit um dem anderen einen Gefallen zu tun und setzt es sich somit nicht mit Liebe als Ziel in den Kopf. Dieser Teil wird dann auch schnell aufgeben und es wird zu Streitigkeiten wegen Missverständnissen kommen.
Also immer bedenken: Nur wer etwas aus freiem Willen und mit Liebe tut, wird seine Ziele erfolgreich erreichen.

 

3. Kleine Etappen erleichtern das Leben.


Gerade für mittel- und langfristige Ziele ist es ganz gut, diese in mehrere Etappen zu teilen. So kann man beim Sparen sagen: "Ich möchte in 10 Jahren 10.000 sparen, mein erstes Ziel sind 1.000 nach einem Jahr." oder bei der Ernährung kann man sich vornehmen, bis zum Herbst eine gesunde Ernährung zu pflegen. Nach 2 Monaten möchte man es schaffen, 4  von 7 Tagen gesund zu essen. Das hilft einem sehr, die Motivation und auch den Überblick nicht zu verlieren. Es ist leichter, kleine Ziele zu erreichen als ohne Stopp direkt auf ein großes weit entferntes Ziel hinzuarbeiten. Somit sieht man einfach schneller Erfolge und ist auch wieder motiviert, weiterzumachen. Man kann diese Resultate auch gut mitschreiben, sich einen kleinen Überblick über bereits gefeierte Erfolge verschaffen und sich so auch immer wieder aufs Neue selbst motivieren. Ein Denken nach dem Motto: "Schau was ich bisher geschafft habe, nun brauche ich gar nicht mehr ans Aufgeben denken, immerhin bin ich schon so weit gekommen.".


Tipss für erfolgreiche Zielsetzung
mit Motivation und Freude


Um es auf den Punkt zu bringen: Ziele sind da, um erreicht zu werden, uns zu motivieren und nach vorne zu blicken. Dabei gilt es stets realistisch und ehrlich zu sich selbst zu sein. Nicht auf andere zu hören und im eigenen Maß zu agieren ist das oberste Gebot.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr eher Typ "klassische Neujahrsvorsätze" oder doch lieber "Ziele setzen, egal ob im neuen Jahr oder unter dem Jahr"?