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14.12.18

Weihnachtliche Tiramisu mit Spekulatius

Wie der Titel schon verrät, habe ich heute wieder ein Rezept für euch. Tiramisu gehört zu einer meiner absoluten Lieblingsnachspeisen. Immerhin ist das Grundrezept sehr simpel und mit nur wenig Aufwand kann man verschiedenste Arten daraus zaubern. Für den Sommer bevorzuge ich zum Beispiel ein Raffaello Tiramisu und für den Winter und vor allem aber die Weihnachtszeit gibt es eine richtig leckere Alternative mit Spekulatius. Das Grundrezept bleibt immer das Gleiche, nur wenige Zutaten ändern sich oder kommen hinzu.


Die Spekulatius-Tiramisu ist in circa 20 Minuten fertiggestellt und eignet sich somit auch noch als spontane Lösung, wenn sich die Familie einmal kurzfristig ankündigt.
Ich habe mir übrigens angewöhnt, immer gleich die doppelte Menge zu machen, um eine ganze Auflaufform schön voll zu bekommen. Oft ist bei der halben Masse die Creme gerade etwas zu wenig und man bekommt sonst eventuell - je nach Größe der Form- tatsächlich nur 1-2 Schichten raus. Daher ist mein Rezept mit der doppelten Menge, kann also somit auch einfach halbiert werden.

Spekulatius Tiramisu
weihnachtliche Tiramisu


Das braucht man:

  • 2 Eigelb
  • 500 g Mascarpone
  • 3 EL Rum
  • 250 ml Kaffee
  • 4-5 TL Zimt (je nach Wunsch der Intensität - Zimt kann sehr intensiv schmecken, wird aber durch die Mascarpone etwas "gedämpft")
  • 450 g Spekulatius-Kekse (ohne Mandeln)
  • 80 g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker


Und so wird`s gemacht:

Den Kaffee frisch zubereiten - bei Einstellbarkeit ruhig eine intensive Stärke nehmen-  und kaltstellen. Die Mascarpone mit Eigelb gut schaumig rühren und langsam den Zucker sowie den Vanillezucker mit einrühren. 4-5 TL Zimt zugeben und abschmecken. Durch die Mascarpone geht einiges an Intensität des Zimt verloren, daher lieber einmal probieren, ob es genug ist.  Auch diese Masse inzwischen kaltstellen.
Eine Auflaufform bereitstellen. Den ausgekühlten Kaffee mit 3 EL Rum mischen und anfangen, die erste Schicht der Form mit getunktem Spekulatius auszulegen . Vorsicht! Der Spekulatius ist dünner (als die Biskotten einer normalen Tiramisu) und sollte somit nur ganz kurz getunkt werden damit er nicht bricht. Anschließend eine Schicht der Mascarponecreme darüber und dann wieder eine Schicht mit getunktem Spekulatius, so lange bis die gesamte Masse aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte hierbei Mascarponecreme sein. Nun mit Kakao bestreuen und bis zum servieren kaltstellen.

leichtes Tiramisu Rezept
Spekulatius Tiramisu




Schon hat man eine leckere und weihnachtliche Nachspeise, die sich auch bei kurzfristigem Besuch eignet. Die Tiramisu kann auch ohne Ei gemacht werden, wie bereits erwähnt  darf man sich eigentlich komplett nach Lust und Laune austoben und mixen, was einem schmeckt.




Welcher Nachtisch ist euer Favorit und habt ihr noch weitere tolle Tiramisu-Varianten für mich? Verlinkt bzw. verratet sie mir gerne in den Kommentaren.

10.08.17

Sommerliche Himmbeerroulade - Rezeptidee

Nach zwei Wochen Sommerpause melde ich mich heute mit einem neuen Beitrag zurück. Diese Erholungspause habe ich natürlich zum Einen mit einem schönen Sommerurlaub verbracht (
Bericht folgt!) und zum Anderen auch damit wieder einige leckere Rezepte für euch auszuprobieren. Eines davon möchte ich euch nicht länger vorenthalten, denn es ist eine wirklich leckere und vor allem auch sommerliche Mehlspeise.
Diese Himbeerroulade ist natürlich - wie ihr es ja bereits auch schon von meinen anderen Rezepten kennt - sehr einfach und schnell zu machen.
Allerdings warne ich euch gleich einmal vor: In der Creme befindet sich ein roher Eidotter und daher ist es eher ratsam die Roulade immer frisch zuzubereiten und auch schnell zu verzehren!


Himbeerroulade





sommerliche Himbeerroulade
Himbeerroulade

Man braucht:


Für den Teig
  • 5 Stück Eier
  • 180 g Zucker
  • 140 g Mehl
  • 4 EL Öl
Für die Creme
  • 150 g weiche Butter
  • 1/2 Packung Vanillezucker
  • 1 Stück Eidotter
  • 70 g Zucker
  • 250 g Topfen
  • 200 g frische Himbeeren

 

Und so wird`s gemacht:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier aufschlagen und Dotter vom Eiklar trennen. Die Eidotter mit der Hälfte des Zuckers gut schaumig rühren und Öl zufügen. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Die Schneemasse langsam mit dem Mehl zusammen unterheben.  Ein großes Backbleck mit Backpapier auslegen und die Masse darauf sehr dünn und gleichmäßig verstreichen. Anschließen circa 15 Minuten ( je nach Backröhre sollte man nach circa 10 Minuten einmal mit einer Spitze kontrollieren ob der Teig schon fertig ist!) goldbraun backen.
Ein Geschirrtuch auflegen und mit Kristallzucker bestreuen.
die Roulade anschließend darauf stürzen und das Backpapier langsam abziehen. Die Roulade mit dem Geschirrtuch einrollen (Vorsicht: hier bricht sie sehr leicht und das führt dann zu einer mittelmäßigen "Sauerei" wenn man sie anschließen bestreicht!) und in dieser Form abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten.
Hierfür die Butter schaumig rühren und mit den restlichen Zutaten verschlagen, bis alle Himbeeren gut zerkleinert und verteilt sind.

Wenn die Roulade ausgekühlt ist, aufrollen und mit der Creme dünn bestreichen. Vorsichtig einrollen und im Kühlschrank etwas kaltstellen.
Fertig ist die schnelle und sommerliche Himbeerroulade.

Ich rate euch den Teig tatsächlich sehr dünn auszustreichen da meiner leider zu dick geworden ist und so beim Einrollen einige Risse bekommen hat.
Die Roulade kann zum Beispiel mit einigen frischen Himbeeren und Schlag serviert werden und eignet sich perfekt für die Familienfeier am Sonntag.
Die gesamte Zubereitungszeit beträgt (inklusive abkühlen des Teiges im Kühlschrank) circa 30 Minuten und kann somit auch problemlos erledigt werden, wenn es einmal schnell gehen muss.

Habt ihr schon einmal so eine Roulade gemacht oder habt ihr noch weitere Tipps für mich, wie der Teig nicht so leicht bricht?



21.02.17

Süße Versuchung - leckeres Dessert Rezept

Heute habe ich ein leckeres, kalorienarmes und einfaches Dessert für euch. Einige kennen den Food Trend "Chia Samen" sicherlich schon.
Das sind kleine Samen die man einweicht und dann super zu allen möglichen Speisen kombinieren kann.
Ich habe mir daraus eine Nachspeise gezaubert und war wirklich verwundert wie leicht man diese Samen verarbeiten kann.
Aus dem Ganzen ist dann ein sogenannter Chiapudding entstanden. Nun aber zum Rezept damit ihr auch gleich loslegen könnt :).


"Chia Pudding mit Chrunchy Fruits"




einfacher Chiapudding selbst gemacht
Chiapudding





Das benötigst du:

  • Weisser Chia (circa 5 Esslöffel)
  • Milch (alternativ auch mit Sojamilch oder Kokosmilch)
  • 1-2 Becher Naturjoghurt
  • Chunchy Fruits (bestellt bei Foodspring.at)
  • 1 Handvoll frische Himbeeren

Und so geht`s

Die Chia Samen in eine Schüssel geben und in Milch einweichen. Am Besten ist es zuerst einmal alles leicht mit Milch zu bedecken und warten bis die Samen alles aufgesogen haben.
Kurz warten und immer wieder etwas umrühren. Wenn die ganze Milch "verschwunden" ist, einfach einmal die Konsistenz ansehen. Die Samen sollten nicht zu "pappig" sein sondern richtig schön weich und wie ein Pudding. Den Chia immer wieder mit Milch aufweichen solange bis die passende Konsistenz erreicht wurde. Das kann ein Bisschen dauern.
Eine Schicht Naturjoghurt in ein schönes Glas füllen. Darauf kommt dann eine Schicht Chiapudding, welche mit einer weiteren dünnen Schicht Naturjoghurt bedeckt wird. Ein paar frische Himbeeren und Chrunchy Fruits darüber streuen. Fertig ist das schnelle und gesunde Dessert.
Die Mengenangabe reicht hier für 2-3 Gläser (je nach Größe).
Man kann natürlich auch andere Früchte wie Erdbeeren, Heidelbeeren oder Banane verwenden. Das bleibt euch und eurem Geschmack überlassen.

So einfach und schnell zaubert man also eine süße Versuchung die man ohne schlechtes Gewissen essen kann.