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3 Wege, wie Du ohne viel Aufwand nachhaltiger leben kannst.

Bereits vor einiger Zeit habe ich euch gezeigt, welche nachhaltigen Alternativen es zum Beispiel bei Zahnbürsten gibt.  Mir liegt das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Wenn man sich so umsieht, merkt man fast an jedem Eck, wie viel Leid wir und vor allem auch schon viele Generationen vor uns unserer Erde angetan haben. Viele Dinge sind vielleicht schon zu spät, aber es ist sicher nicht zu spät etwas für die Zukunft zu ändern um manche Dinge zumindest für die nächste Generation wieder besser und lebenswerter zu machen. Daher gibt es heute von mir drei Dinge, wie jeder von uns ein bisschen nachhaltiger leben kann und somit automatisch auch etwas positives für die Umwelt tut.


1. Einwegtüten ersetzen

In vielen Geschäften wird bereits durch einen Aufpreis gegen den unnötigen Plastikmüll angekämpft. Man selbst kann aber auch gut auf Papiertüten verzichten indem man einfach entweder einen Einkaufskorb oder eine Stofftasche verwendet. Ich habe beispielsweise immer eine kleine Stofftasche in der Handtasche, wenn ich spontan einmal einkaufen gehe. Zusätzlich noch eine Mehrwegtasche und einen Einkaufskorb im Auto für den Großeinkauf einmal die Woche. Durch diesen kleinen aber feinen Unterschied spare ich selbst pro Woche durchschnittlich 3-5 Einwegtüten. Wenn man das auf ein Jahr aufrechnet sind das zwischen 156 und 260 Stück, schon eine ganze Menge Müll, die man mit nur wenig Aufwand ganz leicht vermeiden kann. Zusätzlich spart es auf die Dauer auch Geld, wenn man immer mit der gleichen Stofftasche einkaufen geht. Einwegtüten werden nämlich mittlerweile in fast jedem Geschäft verrechnet (egal ob Papier oder Plastik) und eine Mehrwegtasche kostet zumeist einmal nur 1-2€ wohingegen eine Papier-/Plastiktüte einmalig auch zwischen 10-30 Cent kostet.

nachhaltigkeit umweltschutz
Stofftüte verwenden

2. Regional und saisonal einkaufen

Es ist ein Phänomen unserer heutigen Gesellschaft: Wir brauchen alles, sofort und zu jeder Zeit. Dabei ist das gar nicht korrekt. Wer nachhaltig leben möchte, muss sich auf jeden Fall einmal angewöhnen, saisonal einzukaufen. Das bedeutet: Erdbeeren in diesem Monat zu kaufen, in welchem sie bei uns auch reifen und im Winter beispielsweise lieber auf andere Obstsorten zurückgreifen, welche bei uns das ganze Jahr aus eigenem Anbau verfügbar sind. Damit verbindet sich das Ganze auch schon mit regional kaufen. Beim Kauf einmal einen Blick auf das Etikett werfen, woher das Lebensmittel überhaupt kommt. Vermeidet Lebensmittel, welche einen weiten Weg hinter sich haben. Aufgrund der langen Fahrtwege von LKW`s in welchen die Lebensmittel bis zu uns transportiert werden, kann das schon einmal nicht gerade förderlich für die Umwelt sein, solche Produkte zu verzehren. Saisonales Einkaufen sollte man aus dem gleichen Grund praktizieren. Alles, was von weit her geholt wird (vor allem wenn es unnötig ist weil das Lebensmittel auch bei uns wächst nur zu einer anderen Jahreszeit) verschmutzt die Umwelt zusätzlich. Also, kauft Erdbeeren zu dieser Zeit wo sie bei uns wachsen und unterstützt die lokalen Landwirtschaften durch Einkäufe auf dem Bauernmarkt. Dort mag es zwar ab und an etwas teurer sein aber immerhin wisst ihr, dass die Lebensmittel aus eurer Region kommen, nicht unbedingt mit Pestiziden behandelt wurden (immerhin müssen sie ja nicht für lange Wege haltbar gemacht werden!) und gerade auch bei Fleisch, wisst ihr so oftmals, dass die Tiere aus guter Haltung stammen und ihr euch keine Sorgen machen müsst.

3. Plastikflaschen vermeiden

Um Plastikmüll zu vermeiden muss man natürlich erst einmal auf eine Alternative umsteigen. Eine gute Wahl bei Getränken ist da sicher immer noch der Soda Stream. Ich rate bei diesem übrigens eher zu der Variante mit den Glasflaschen. Erstens weil man sonst ja ebenfalls wieder Plastikmüll produziert, immerhin müssen die Flaschen auch einmal ausgetauscht werden. Zweitens aber auch weil sie hygienischer sind. Man kann diese in den Geschirrspüler geben (geht bei der Plastikvariante nicht) und dadurch bekommen sie auch nicht so schnell einen unangenehmen Geruch. Auch der Sirup, welchen man zumischen kann, bleibt bei Glasflaschen weniger hängen.
Auch bei Milch kann man mittlerweile sehr gut auf die Einwegpackungen verzichten. Auch wenn diese so scheinen als seien sie "nur" aus Papier, versteckt sich doch etwas Plastik mit drinnen. Wir sind zum Glück schon in jener Zeit angekommen wo tatsächlich jeder Supermarkt eine Alternative in Glasflaschen anbietet. In vielen Orten gibt es dann auch noch einen Milchautomaten direkt vom nahegelegenen Bauern, bei welchem man diese Flasche auch wiederverwenden kann.
Auch Joghurt gibt es schon in Glasverpackung.

Ich habe das letzte Mal sogar für Waschmittel und Co. eine tolle Variante zu den herkömmlichen Mitteln in Plastikflaschen entdeckt. Bei DM gibt es beispielsweise bei uns eine Abfüllstation für alle Haushaltsmittel. Dort kann man eine Flasche nehmen und diese immer wieder auffüllen.

Sodastream Alternative Plastikflaschen
Alternative zu Einwegflaschen

Viele denken sich immer "Was kann ich alleine schon bewirken". Aber wenn wir alle einmal beginnen, in die gegenteilige Richtung zu denken, kann man gemeinsam schon eine ganze Menge auslösen. Alleine das Beispiel mit den Einwegtüten zeigt, wie viel Müll sich über ein Jahr in einem einzigen Haushalt vermeiden lässt. Rechnet man nun auch noch die Getränkeflaschen, Milchprodukte und Waschmittelpackungen dazu merkt man erst, auf was für eine Menge man tatsächlich kommt. Wenn nun also nur die Hälfte der Haushalte in Österreich diese Kleinigkeiten umstellt, kommt insgesamt eine große Summe zusammen. So einfach ist es uns allen also möglich tatsächlich etwas für die Umwelt, die nächste Generation und unseren geliebten Planeten, den wir doch alle gerne noch länger bewohnen möchten, zu tun.

Was haltet ihr von diesem Thema? Setzt ihr vielleicht bereits sogar die ein oder andere Idee um? Oder habt ihr sogar weitere Tipps, wie man weiteren Müll vermeiden kann?

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